Weingut Altenburger aus Jois

Aus der Perspektive der Schulmeinung ist der Weinbau, wie ihn Altenburger betreibt, ein rückständiger. Gerne lässt er sich als faul bezeichnen, wenn er beispielsweise Gräser und Begrünung in den Weingärten stehen lässt, um den Boden vor Vertrocknung zu schützen. Und der Grund, warum er etwa aufs Stutzen der frischen Triebe verzichtet, liegt im damit verbundenen Stress für die Rebe. Den will er ihr gerne ersparen. Etwas bewusst in Ruhe zu lassen ist für Österreicher sehr schwierig. So ist es anfangs eine Art Übung zur Selbstdisziplin, täglich an den getrimmten und zurechtgestutzen Weingärten der Kollegen vorbei zu kommen. Erst mit der Zeit gewinnt man den Blick für die fantastische und natürliche Schönheit von zotteligen Rebzeilen, in denen die Bienen, Falter und allerhand Bodennützlinge die Oberhand zurückgewonnen haben. Fast genauso schlimm ist es, im Keller darauf zu warten, bis Maische und Saft zu gären beginnen. Mit dem Einsatz der gängigen und allgegenwärtigen technischen und chemischen Hilfsmittel hat er abgeschlossen. Man muss sich schon im Griff haben, keine Bakterien, Enzyme oder Hefen in die Tanks zu schaufeln, wenn die jungen Weine nicht gleich genau das machen, was man sich wünscht. Umso schöner ist es, ein Resultat im Glas zu haben, an dem nicht herumgetrickst wurde und das seinem Ursprung möglichst nahe steht.

Aus der Perspektive der Schulmeinung ist der Weinbau, wie ihn Altenburger betreibt, ein rückständiger. Gerne lässt er sich als faul bezeichnen, wenn er beispielsweise Gräser und Begrünung in... mehr erfahren »
Fenster schließen
Weingut Altenburger aus Jois

Aus der Perspektive der Schulmeinung ist der Weinbau, wie ihn Altenburger betreibt, ein rückständiger. Gerne lässt er sich als faul bezeichnen, wenn er beispielsweise Gräser und Begrünung in den Weingärten stehen lässt, um den Boden vor Vertrocknung zu schützen. Und der Grund, warum er etwa aufs Stutzen der frischen Triebe verzichtet, liegt im damit verbundenen Stress für die Rebe. Den will er ihr gerne ersparen. Etwas bewusst in Ruhe zu lassen ist für Österreicher sehr schwierig. So ist es anfangs eine Art Übung zur Selbstdisziplin, täglich an den getrimmten und zurechtgestutzen Weingärten der Kollegen vorbei zu kommen. Erst mit der Zeit gewinnt man den Blick für die fantastische und natürliche Schönheit von zotteligen Rebzeilen, in denen die Bienen, Falter und allerhand Bodennützlinge die Oberhand zurückgewonnen haben. Fast genauso schlimm ist es, im Keller darauf zu warten, bis Maische und Saft zu gären beginnen. Mit dem Einsatz der gängigen und allgegenwärtigen technischen und chemischen Hilfsmittel hat er abgeschlossen. Man muss sich schon im Griff haben, keine Bakterien, Enzyme oder Hefen in die Tanks zu schaufeln, wenn die jungen Weine nicht gleich genau das machen, was man sich wünscht. Umso schöner ist es, ein Resultat im Glas zu haben, an dem nicht herumgetrickst wurde und das seinem Ursprung möglichst nahe steht.

Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!
Altenburger
24 an Lager
Limitiert
The wild boys of Club Batonnage 2019, Scheiblhofer & friends, STRENG LIMITIERT The wild boys of Club Batonnage 2019,...
Jahrgang 2019 jetzt an Lager! Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Blaufränkisch von den besten Lagen rund um Rust am Neusiedler See. Ein unglaublich konzentrierter Wein aus hochreifem Traubengut, mit 15% Alkohol, abgefüllt in...
Inhalt 0.75 l (185,33 € / 1 l)
Art.-Nr: 7649
139,00 €
Altenburger
33 an Lager
Blaufränkisch vom Kalk, Markus Altenburger Blaufränkisch vom Kalk, Markus Altenburger
Ausbau 14 Monate im großen Holzfass. Der Hauswein der Familie. Ein für Sorte und Herkunft typischer Blaufränkischer mit Tiefgang und hohem Trinkvergnügen. Ein Wein für jeden Tag. Dunkles Rubinrot. Weichsel und Brombeere mit einem Anflug...
Inhalt 0.75 l (15,33 € / 1 l)
Art.-Nr: 6892
11,50 €
Zuletzt angesehen